© 2016 Christian Haimel
Concerto. Jazz Blues World Musik Pop. Nr. 6, Dezember 2016/Jänner 2017 (schu) „Christian Haimel - Viaje - Eine Reise durch Spanien” Der   oberösterreichische   Konzertgitarrist   Christian   Haimel   hat   nach   seinem   Abschluss   an   der   Anton   Bruckner   Privatuni   in   Linz   ein   sechsmonatiges   postgraduales   Studium   in Alicante   absolviert   und   auch   viel   Zeit   in   Granada   verbracht,   einer   Stadt,   die   für   die   spanische   Musik   große   Bedeutung   hat.   Das   ist   die   Basis   für   diese   CD   Reise   durch   Werke,   die Ende    des    19.    und    Anfang    des    20.    Jahrhunderts    entstanden    sind:    Spätromantik,    Impressionismus,    Verarbeitung    der    folkloristischen    Tradition    und    Querverbindungen    zu französischen   Komponisten   wie   Maurice   Ravel.   In   makelloser   und   unprätentiöser   Ausführung   sind   u.a.   Stücke   von   Isaac   Albéniz,   Manuel   de   Falla,   Joaquin   Rodrigo   und Francisco   Tarrega   zu   hören,   dazu   einige   Volksmusikbearbeitungen.   Das   klingt   unglaublich   authentisch;   wenn   man   dazu   eine   Flasche   Rioja   öffnet   und   die   Augen   schließt,   fühlt man sich sofort in die Alhambra von Granada oder in eine ländliche Bodega versetzt. Kulturbericht OÖ, September 2016 (Norbert Trawöger) „Hineingehört in Viaje’” Christian   Haimel.   Im   Sommer   2013   erfährt   der   in   Bad   Kreuzen   aufgewachsene   Gitarrist   Christian   Haimel   von   seinem   Studium   „Master   in   classical   guitar   performance“   im spanischen   Alicante.   Nach   kurzem   Überlegen   spielt   er   der   mit   erstklassigen   Gitarrekoryphäen   besetzten   Jury   vor   und   wird   akzeptiert.   Eine   Lehr-   und   Lebensreise   beginnt,   wie er   im   CD   Booklet   schreibt.   In   der   Fremde   durchlebt   er   eine   intensives   halbes   Jahr   in   der   spanischen   Stadt   Alicante.   Die   nahegelegene   Alhambra   in   Granada   wird   für   ihn „atmosphärisches Zentrum“ und es bewegt ihn der Gedanke Musiken einzuspielen, die durch die Poesie dieses Ortes entstanden sind. Reise   durch   Spanien.   Es   blieb   nicht   bei   der   Idee,   eben   hat   Haimel   seine   zweite   CD   unter   dem   Titel   „Viaje   -   eine   Reise   durch   Spanien“   vorgelegt.   Haimel   eröffnet   seine   Reise   mit Antonio   José   Martinez   Palacios   „Sonata   para   guitarra   aus   dem   Jahre   1933.   Im   nachromantischen   Wind,   der   auch   von   Frankreich   her   weht,   entfaltet   sich   unter   Haimels   Händen der   ganz   eigene   folkloristische   Zauber   der   kastilischen   Landschaft.   Unheimlich   wie   der   den   Mittelteil   in   der   „Pavana   triste“   sanft   singend   ausatmet   und   sich   gelenk   in   die virtuosen   Klippen   des   Finales   zu   stürzen   vermag.   Seine   grundsängerischen   Qualitäten   zeigen   sich   auch   im   Farbenreichtum   in   Albériz‘   „Paseo   por   Granada“.   Spannend   auch Haimels   eigene   Bearbeitung   von   „El   Albaicin“.   De   Fallas   „Le   Tombeau   de   Claude   Debussy“   versprüht   den   Zauber   melancholischer   Weiten   und   Abgründe,   die   Haimel   in feinnerviger Agogik auszuloten weiß. AIbéniz‘ „Asturias“, „Sevilla“ und „Cádiz“ fehlen auch nicht auf dieser „Viaje“, wie zwei traditionelle katalanische Lieder. Erzählsänger. Christian Haimel breitet den vielschichtigen Klangfarbenreichtum dieser Landschaft vor uns aus und zeigt sich dabei als wahrhaft großer Erzählsänger. Veranstalter und Gitarrist Gerret Lebuhn schrieb am 7. Juni 2016 nach meinem Konzert in der „Pasinger Fabrik“ München (Gerret Lebuhn) Vorgestern fand das zweite Konzert dieser Saison der "Münchner Gitarrenkonzerte" in der Pasinger Fabrik satt. Der   wunderbare   österreichische   Ausnahmegitarrist   Christian   Haimel   präsentierte   dabei   ein   Programm,   das   jedem   Gitarristen   und   Nichtgitarristen   gleichermaßen   das   Herz   sehr viel höher schlagen ließ. Christian   Haimel   trug   Werke   von   J.S.   Bach,   Mauro   Giuliani,   Isaac   Albeniz,   Joaquin   Rodrigo   mit   so   unglaublicher   Musikalität   und   mühelosester   Virtuostät   vor,   dass   uns,dem zahlreich erschienen Publikum, schier der Atem stockte. Er   moderierte   gleichzeitig   sein   Programm   mit   einer   darartig   liebevoll-charmanten   Authentizität,   dass   jeder   von   uns   sich   durch   seine   freundliche   Art   persönlich   angesprochen fühlte... Ein   Bonbon   für   mich   persönlich   war   die   Anwesenheit   meines   wunderbaren   Kollegen   Stephan   Schmidt,   der   wohl   duch   seine   seit   Jahrzehnten   herausragende   Unterrichtsarbeit als die wohl größte Talentschmiede Deutschlands an der Konzertgitarre bezeichntet werden darf. Was für ein rundum gelungener Abend..... Mindelheimer Zeitung, Mo., 29.06.2015 (ah) „Barock und Klassik auf der Gitarre“ Das Augsburger Kammerorchester und Gitarrist Christian Haimel im Kirchheimer Zedernsaal Christian   Haimel,   der   Linzer   Gitarrist,   spielt,   auch   dank   einer   vorzüglichen   elektrischen   Verstärkung,   die   sparsam   aber   effektiv   eingesetzt   wurde,   mit   spielerischer   Eleganz   sein Saiteninstrument.    Sowohl    die    akzentuierenden    explodierenden    Tutti-Stamm-Dreiklänge    wie    auch    die    eingeflochtenen    Läufe    kommen    wie    selbstverständlich    daher    und kontrastieren    mit    der    Streicherbegleitung.[...]    Der    Solist    und    das    Augsburger    Kammerorchester    harmonierten    wunderbar    in    den    dynamischen    und    tempomäßigen Gegensätzen:   Kraftvoll   in   den   Tutti-Passagen,   zart   in   den   Piano-Einschüben,   einfühlsam   im   wehmütigen   Mittelteil.   Eine   großartige   Interpretation,   die   in   Kirchheim   mit   reichem Beifall belohnt wurde. Passauer Neue Presse, 8. Juli 2013 (Marita Pletter) „Spanische Nacht auf dem Uni-Gelände“ „[...]   Unmittelbar   vor   der   Pause   durften   die   Zuhörer   goutieren   im   "Concierto   de   Aranjuez",   Komposition   des   in   frühem   Kindesalter   erblindeten   Joaquin   Rodrigo,   der   1999   fast hundertjährig   verstarb;   es   war   ein   Konzert   für   Gitarre   und   Orchester   mit   Christian   Haimel   als   großartigem,   mit   ausgiebigen   Ovationen   bedachten   Instrumentalsolisten,   zart verwoben   mitunter   ins   Spiel   der   Streicher.   Warme,   satte   volle   voluminöse   Gitarrenklänge   lösen   ab   die   zärtlich   sich   schmiegenden   Ton-Farben,   die   gleitenden,   auch   die   da einander jagenden Partien, gleich der Meeresbrandung, gleich rauschendem Wasser.“ Oberösterreichische Nachrichten, 5. März 2011 (kasch) „Brucknerhaus Linz: Gitarrist Christian Haimel Klangzauberer und Akrobat“ Gitarren-Recital: Christian Haimel (Brucknerhaus, 3. März) (5 von 6 Sternen) „Viel Beifall vom zahlreichen Publikum erntete der oberösterreichische Gitarrist Christian Haimel für seine Zeitreise vom Barock bis ins 19. und 20. Jahrhundert. Zum   fast   meditativen   Auftakt:   drei   einsätzige   Sonaten   (K491,   32   und   1)   von   Scarlatti,   ursprünglich   für   Cembalo,   gefolgt   von   Bachs   Lautensuite   Nr.   2   in   a-Moll.   Etwas   in   sich Ruhendes   wie   die   Werke   verströmt   auch   Haimel   auf   der   Bühne,   mit   seiner   Gitarre   verschmolzen   und   versunken   in   die   Musik.   Südländisches   Flair   zwischen   Feuer   und   leiser Melancholie   prägte   den   zweiten   Teil   nach   der   Pause   mit   Guilio   Regondis   Introduction   et   Caprice   op.   23,   Joaquin   Rodrigos   Sonata   giocosa   und   Isaac   Albéniz’   Hommage   an   seine spanische   Heimat   mit   den   Klangimpressionen   Asturias,   Granada   und   Torre   Bermeja.   Hier   ist   Haimel   ganz   und   gar   in   seinem   Element.   Wie   die   Spinne   auf   ihrem   Netz   wandern seine   Finger   in   Windeseile   über   die   Saiten,   halten   inne   in   Griffen,   die   beim   bloßen   Hinsehen   schmerzen.   Mehr   noch   als   das   Auge   beeindrucken   und   berühren   Ohr   und   Herz   die Schattierungen   an   Klangfarben,   die   Ausdruckskraft   eines   Künstlers,   der   nicht   nur   die   Saiten   zum   Schwingen   bringt.   Seine   Gitarre   beim   Verbeugen   wie   ein   kleines   Kind   im   Arm, dankte   er   dem   langen,   verdienten   Applaus   mit   sympathischem   Lächeln   und   zwei   spanischen   Zugaben:   Albéniz’   Sevilla   und   Recuerdos   de   Alhambra   von   Francisco   Tárrega. Schlicht famos.“ Oberösterreichisches Volksblatt 20. Juni 2010  (grub) „Gitarrenklänge im Stift St. Florian 2010“ „Das   schöne   Ambiente   der   Sala   terena   des   Stiftes   St.   Florian   war   der   geeignete   Raum   für   das   Sologitarrekonzert   von   Christian   Haimel.   Der   junge,   oö.   Künstler   ist   nach ausgezeichnetem   Abschluss   des   Studiums   an   der   Bruckner   Universität   als   gefragter   Kammermusiker   und   Sologitarrist   in   den   USA,   in   Asien   und   in   ganz   Europa   tätig.   Seine Qualität   liegt   in   der   spielerischen   Vielfalt   der   feinen   Klangfarben   und   in   seiner   musikalischen   Ausdrucksweise,   Haimels   Spiel   besticht   durch   technische   Brillanz.   Im   Programm des   Abends   dominierten   typische   Gitarrenwerke   in   Originalfassungen   von   Fernando   Sor,   Mario   Castelnuovo-Tedesco,   Issac   Albeniz,   Joaquin   Rodrigo   sowie   Leo   Brouwer.   Die bravouröse   Darbietung   von   Augustin   Pio   Barrios´   „Un   sueno   en   la   floresta“   sorgte   in   der   bis   zum   letzten   Platz   gefüllten   Sala   für   atemlose   Stille.   Von   der   Begeisterung   des Publikums angespornt, gab der Gitarrist noch drei Zugaben.“ Wetzlarer Neue Zeitung, 03.11.2009 o.A. „Virtuoses Saitenspiel“ „Meisterkonzert im Rahmen der Gitarrentage Der   aus   Österreich   stammende   Christian   Haimel   machte   den   Auftakt   mit   dem   wahrhaft   großen   „Grand   Solo“   von   Fernando   Sor.   Einfühlsam   und   technisch   perfekt   ließ   Haimel die   Saiten   klingen.   Der   junge   Gitarrist   füllt   bereits   seit   Jahren   große   Konzertsäle   und   wird   als   der   Mann   mit   der   „singenden   Gitarre“   bezeichnet.   Mit   einem   Stück   von   Giulio Regondi    und    einer    Sonata    von    Mario    Casteluova-Tedesco    setzte    der    Meister    seinen    Vortrag    fort.    Dabei    erlebten    die    Besucher    einen    Klangzauber    von    ungewöhnlicher Farbigkeit. Die Zuhörer waren begeistert von dem perfekten Konzert.“ OMM - Online Musik Magazin www.omm.de/veranstaltungen/festspiele2008/AB-gitarrentage2008.html (Ingo Negwer) „Grandioser Eindruck“ „Christian Haimel gibt sein Debut bei den Aschaffenburger Gitarrentagen 2008 [...]   Noch   ein   Geheimtipp   ist   der   junge   Österreicher   Christian   Haimel,   der   erst   im   Sommer   des   vergangenen   Jahres   sein   Studium   mit   dem   Konzertexamen   in   Linz   abschloss. Haimel   hat   bereits   mehrere   erste   Preise   sowohl   bei   österreichischen   als   auch   bei   internationalen   Wettbewerben   gewonnen.   Er   war   Stipendiat   des   Herbert   von   Karajan Centrums in Österreich und ist seit 2007 Mitglied im United Guitar Ensemble. In   Aschaffenburg   wurde   man   auf   Christian   Haimel   als   Teilnehmer   der   Meisterkurse   von   David   Russel   aufmerksam   und   verpflichtete   ihn   für   einen   Soloabend   im   Rahmen   der Gitarrentage. Mit einem grandiosen Auftritt im Konzertsaal der Städtischen Musikschule gelang Haimel nun ein gefeiertes Debüt bei diesem renommierten Festival. Mit    beeindruckender    Souveränität    nahm    er    sich    gleich    zu    Beginn    der    Ciaccona    aus    Bachs    Partita    D-Moll    für    Solovioline    an,    die    längst    zum    Standardrepertoire    der Klassikgitarristen   zählt.   Stets   kontrolliert   und   dennoch   hoch   virtuos   gestaltete   er   anschließend   die   erste   "Rossiniana"   von   Mauro   Giuliani.   Der   junge   Gitarrist   überzeugte   mit einer   ausgefeilten   Dynamik   und   mit   differenziertem   Einsatz   der   Klangfarben   seines   Instruments,   was   besonders   der   Sonata   Romantica   von   Manuel   M.   Ponce   zu   Gute   kam.   Zum Abschluss   interpretierte   Christian   Haimel   die   zweite   Sonate   (1968)   des   Tschechen   Jan   Truhlár,   einer   rhythmisch   bewegten   Hommage   an   die   Besatzung   der   amerikanischen Apollo   8.   Das   Werk   war   zunächst   in   der   Tschechoslowakei   verboten   und   wurde   erst   unlängst   von   Haimel   uraufgeführt.   In   seinem   Aschaffenburger   Debut   spielte   er   die   Sonate, die ihm offenkundig sehr am Herzen liegt, erstmals in Deutschland. Das Publikum feierte den jungen Gitarristen mit lang anhaltendem Beifall und gab sich erst nach drei Zugaben zufrieden.“ Nürtinger Wendlinger Zeitung, 30. Juli 2008 (Volker Haußmann) „Ein Talent auf dem Sprung - Christian Haimel wusste in der Kreuzkirche zu überzeugen“ „Ein   Talent   auf   dem   Sprung   -   Christian   Haimel   wusste   in   der   Kreuzkirche   zu   überzeugen“„NÜRTINGEN.   Der   frühe   Mittag,   kurz   nach   dem   Mittagessen,   ist   nicht   unbedingt   die beste   Zeit   für   ein   klassisches   Konzert.   Ungeachtet   dessen   haben   gestern   zahlreiche   Zuhörer   in   die   Kreuzkirche   zum   Gitarrenfestspielauftritt   von   Christian   Haimel   gefunden.   Sie wurden   mit   einem   überaus   hörenswerten   Konzert   belohnt   und   lernten   einen   sympathischen   jungen   Künstler   kennen,   der   –   wenngleich   bereits   mit   zahlreichen   Auszeichnungen bedacht   –   in   naher   Zukunft   sicher   noch   von   sich   hören   lassen   wird.Der   junge   Österreicher   begann   mit   Bachs   „Ciaconna“   aus   der   Partitia   für   Violine   BWV   1004,   die   am   Freitag auch   Barrueco   gespielt   hat   und   die   Luigi   Attademo   am   heutigen   Mittwoch   zu   Gehör   bringen   wird.   Ein   Bach-Klassiker,   dabei   sicher   kein   einfaches   Werk   zum   Warmspielen.   Dem von   tiefer   Konzentration   geprägten   Vortrag   fehlte   etwas   an   Wärme.   Die   im   Stück   enthaltenen   spielerischen   Hürden   meisterte   Haimel   gleichwohl   mit   Bravour.   Zu   großer   Form lief   Haimel   bei   Mauro   Giulianis   „Rossiniana“   op.   119   auf.   Ein   äußerst   lebhaftes   Stück,   das   dem   Saitenvirtuosen   einiges   an   Fingerfertigkeit   abverlangt.   Für   Haimel,   der   nicht   nur technisch   versiert,   sondern   auch   sehr   gefühlvoll   zu   spielen   vermag,   kein   Problem.Ein   Hörgenuss   ist   Manuel   M.   Ponces   „Sonata   Romantica“,   eine   Hommage   an   Franz   Schubert und   wie   dessen   Musik   voller   berückender   musikalischer   Einfälle.   Haimel   hat   sich   nun   frei   gespielt.Eine   Belastungsprobe   für   Freunde   wohlklingender   Gitarrenmusik   hatte   sich Haimel   für   den   Schluss   aufgehoben.   Jan   Truhlar   (1928   –   2007)   hat   seine   Sonate   No.2   op.31   der   Apollo-8-Mission   gewidmet,   die   drei   Sätze   nach   den   teilnehmenden   Astronauten benannt.   Bemerkenswert   an   dem   nervösen   und   hektischen   Stück   ist   das   Fehlen   jeglicher   Konsonanz.Mit   Albeniz’   „Sevilla“   als   Zugabe   fand   das   Konzert   dann   aber   doch   noch einen harmonischen Ausklang.“ Falter Wien 27/2008, 2.7.2008 (Carsten Fastner) Rezension „Am   Ende   seines   Debütalbums   fliegt   Christian   Haimel   noch   schnell   ins   All   –   mit   einer   eigenwilligen,   von   der   ersten   Mondlandung   inspirierten   Sonate   des   tschechischen Komponisten   Jan   Truhlár.   Doch   auch   zuvor,   in   Stücken   von   Mauro   Giuliani,   Manuel   Ponce   und   William   Walton,   beweist   sich   der   oberösterreichische   Gitarrist   (geb.   1981)   als toller   Musiker   –   mit   dem   Mut,   sich   auch   außerhalb   des   gängigen   Repertoires   für   Konzertgitarre   umzusehen.   Dafür   gab’s   den   Pasticcio-Preis   im   Juni   –   den   letzten   vor   der zweimonatigen Sommerpause.“ Classical Guitar Magazin, März 2005 (Colin Cooper) „Ein Talent auf dem Sprung - Christian Haimel wusste in der Kreuzkirche zu überzeugen“ „NÜRTINGEN.   Der   frühe   Mittag,   kurz   nach   dem   Mittagessen,   ist   nicht   unbedingt   die   beste   Zeit   für   ein   klassisches   Konzert.   Ungeachtet   dessen   haben   gestern   zahlreiche Zuhörer   in   die   Kreuzkirche   zum   Gitarrenfestspielauftritt   von   Christian   Haimel   gefunden.   Sie   wurden   mit   einem   überaus   hörenswerten   Konzert   belohnt   und   lernten   einen sympathischen jungen Künstler kennen, der – wenngleich bereits mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht – in naher Zukunft sicher noch von sich hören lassen wird. Der   junge   Österreicher   begann   mit   Bachs   „Ciaconna“   aus   der   Partitia   für   Violine   BWV   1004,   die   am   Freitag   auch   Barrueco   gespielt   hat   und   die   Luigi   Attademo   am   heutigen Mittwoch   zu   Gehör   bringen   wird.   Ein   Bach-Klassiker,   dabei   sicher   kein   einfaches   Werk   zum   Warmspielen.   Dem   von   tiefer   Konzentration   geprägten   Vortrag   fehlte   etwas   an Wärme. Die im Stück enthaltenen spielerischen Hürden meisterte Haimel gleichwohl mit Bravour. Zu   großer   Form   lief   Haimel   bei   Mauro   Giulianis   „Rossiniana“   op.   119   auf.   Ein   äußerst   lebhaftes   Stück,   das   dem   Saitenvirtuosen   einiges   an   Fingerfertigkeit   abverlangt.   Für   Haimel, der nicht nur technisch versiert, sondern auch sehr gefühlvoll zu spielen vermag, kein Problem. Ein   Hörgenuss   ist   Manuel   M.   Ponces   „Sonata   Romantica“,   eine   Hommage   an   Franz   Schubert   und   wie   dessen   Musik   voller   berückender   musikalischer   Einfälle.   Haimel   hat   sich nun frei gespielt. Eine   Belastungsprobe   für   Freunde   wohlklingender   Gitarrenmusik   hatte   sich   Haimel   für   den   Schluss   aufgehoben.   Jan   Truhlar   (1928   –   2007)   hat   seine   Sonate   No.2   op.31   der Apollo-8-Mission   gewidmet,   die   drei   Sätze   nach   den   teilnehmenden   Astronauten   benannt.   Bemerkenswert   an   dem   nervösen   und   hektischen   Stück   ist   das   Fehlen   jeglicher Konsonanz. Mit Albeniz’ „Sevilla“ als Zugabe fand das Konzert dann aber doch noch einen harmonischen Ausklang.“ (Volker Haußmann) Nürtinger Wendlinger Zeitung, 30. Juli 2008 Die Presse, 16.01.2001 Wiener Konzerthaus (Wilhelm Sinkovic) „Dass   ein   Gitarrist   für   atemlose   Stille   in   einem   Wiener   Konzertsaal   sorgt,   ist   weiß   Gott   nicht   alltäglich.   Der   19   –   jährige   Christian   Haimel   hat   es   geschafft.   Nicht   nur   mit   der   subtil- witzigen    „Rossiniana“    –    Phantasie    von    Mauro    Giuliani,    sondern    auch    mit    einem    Werk    des    71    jährigen    tschechischen    Komponisten    Jan    Truhlar,    einer    Hommage    an    die Astronauten    von    „Apollo    8“.    Haimel    zaubert    auch    aus    dieser    Zwölftonkomposition    fein    differenzierte    Farben    und    Stimmungen,    bringt    sein        Instrument    nicht    nur    bei italienischen Opernkantilenen, sondern auch bei den komplizierter entwickelten avantgardistischen Melodien zum Singen. Der   Hörer   vernimmt   gefühlvoll   schattierte   Echowirkungen   und   feinsäuberlich   ziselierte   Frage   –   Antwort   –   Spielchen,   die   der   Musik   zu   eindringlichem   Ausdruck   verhelfen. Faszinierend,   wie   die   Gitarre   einmal   zu   zündender   perkussiven   Elementen,   dann   wieder   zu   verhaltener   Stimmungsmalerei,   bis   an   die   Grenze   der   Wahrnehmungsfähigkeit zurückgenommen, fähig sein kann.“
Kritiken
© 2016 Christian Haimel
Concerto.    Jazz    Blues    World    Musik Pop. Nr. 6, Dezember 2016/Jänner 2017 (schu) „Christian    Haimel    -    Viaje    -    Eine    Reise    durch Spanien” Der        oberösterreichische        Konzertgitarrist Christian   Haimel   hat   nach   seinem   Abschluss an   der   Anton   Bruckner   Privatuni   in   Linz   ein sechsmonatiges     postgraduales     Studium     in Alicante     absolviert     und     auch     viel     Zeit     in Granada    verbracht,    einer    Stadt,    die    für    die spanische   Musik   große   Bedeutung   hat.   Das   ist die   Basis   für   diese   CD   Reise   durch   Werke,   die Ende   des   19.   und   Anfang   des   20.   Jahrhunderts entstanden                 sind:                 Spätromantik, Impressionismus,             Verarbeitung             der folkloristischen                   Tradition                   und Querverbindungen            zu            französischen Komponisten        wie        Maurice        Ravel.        In makelloser    und    unprätentiöser    Ausführung sind   u.a.   Stücke   von   Isaac   Albéniz,   Manuel   de Falla,   Joaquin   Rodrigo   und   Francisco   Tarrega zu                  hören,                  dazu                  einige Volksmusikbearbeitungen.           Das           klingt unglaublich   authentisch;   wenn   man   dazu   eine Flasche   Rioja   öffnet   und   die   Augen   schließt, fühlt    man    sich    sofort    in    die    Alhambra    von Granada     oder     in     eine     ländliche     Bodega versetzt. Kulturbericht OÖ, September 2016 (Norbert Trawöger) „Hineingehört in Viaje’” Christian   Haimel.   Im   Sommer   2013   erfährt   der in     Bad     Kreuzen     aufgewachsene     Gitarrist Christian   Haimel   von   seinem   Studium   „Master in        classical        guitar        performance“        im spanischen   Alicante.   Nach   kurzem   Überlegen spielt           er           der           mit           erstklassigen Gitarrekoryphäen     besetzten     Jury     vor     und wird    akzeptiert.    Eine    Lehr-    und    Lebensreise beginnt,   wie   er   im   CD   Booklet   schreibt.   In   der Fremde    durchlebt    er    eine    intensives    halbes Jahr    in    der    spanischen    Stadt    Alicante.    Die nahegelegene   Alhambra   in   Granada   wird   für ihn      „atmosphärisches      Zentrum“      und      es bewegt         ihn         der         Gedanke         Musiken einzuspielen,     die     durch     die     Poesie     dieses Ortes entstanden sind. Reise    durch    Spanien.    Es    blieb    nicht    bei    der Idee,   eben   hat   Haimel   seine   zweite   CD   unter dem   Titel   „Viaje   -   eine   Reise   durch   Spanien“ vorgelegt.    Haimel    eröffnet    seine    Reise    mit Antonio   José   Martinez   Palacios   „Sonata   para guitarra        aus        dem        Jahre        1933.        Im nachromantischen      Wind,      der      auch      von Frankreich     her     weht,     entfaltet     sich     unter Haimels         Händen         der         ganz         eigene folkloristische        Zauber        der        kastilischen Landschaft.   Unheimlich   wie   der   den   Mittelteil in   der   „Pavana   triste“   sanft   singend   ausatmet und   sich   gelenk   in   die   virtuosen   Klippen   des Finales         zu         stürzen         vermag.         Seine grundsängerischen     Qualitäten     zeigen     sich auch    im    Farbenreichtum    in    Albériz‘    „Paseo por   Granada“.   Spannend   auch   Haimels   eigene Bearbeitung   von   „El   Albaicin“.   De   Fallas   „Le Tombeau   de   Claude   Debussy“   versprüht   den Zauber         melancholischer         Weiten         und Abgründe,   die   Haimel   in   feinnerviger   Agogik auszuloten        weiß.        AIbéniz‘        „Asturias“, „Sevilla“    und    „Cádiz“    fehlen    auch    nicht    auf dieser       „Viaje“,       wie       zwei       traditionelle katalanische Lieder. Erzählsänger. Christian    Haimel    breitet    den    vielschichtigen Klangfarbenreichtum    dieser    Landschaft    vor uns    aus    und    zeigt    sich    dabei    als    wahrhaft großer Erzählsänger. Veranstalter      und      Gitarrist      Gerret      Lebuhn schrieb   am   7.   Juni   2016   nach   meinem   Konzert in der „Pasinger Fabrik“ München (Gerret Lebuhn) Vorgestern    fand    das    zweite    Konzert    dieser Saison    der    "Münchner    Gitarrenkonzerte"    in der Pasinger Fabrik satt. Der                wunderbare                österreichische Ausnahmegitarrist             Christian             Haimel präsentierte   dabei   ein   Programm,   das   jedem Gitarristen                 und                 Nichtgitarristen gleichermaßen     das     Herz     sehr     viel     höher schlagen ließ. Christian    Haimel    trug    Werke    von    J.S.    Bach, Mauro       Giuliani,       Isaac       Albeniz,       Joaquin Rodrigo   mit   so   unglaublicher   Musikalität   und mühelosester    Virtuostät    vor,    dass    uns,dem zahlreich     erschienen     Publikum,     schier     der Atem stockte. Er   moderierte   gleichzeitig   sein   Programm   mit einer             darartig             liebevoll-charmanten Authentizität,   dass   jeder   von   uns   sich   durch seine            freundliche            Art            persönlich angesprochen fühlte... Ein     Bonbon     für     mich     persönlich     war     die Anwesenheit    meines    wunderbaren    Kollegen Stephan    Schmidt,    der    wohl    duch    seine    seit Jahrzehnten   herausragende   Unterrichtsarbeit als        die        wohl        größte        Talentschmiede Deutschlands         an         der         Konzertgitarre bezeichntet werden darf. Was für ein rundum gelungener Abend..... Mindelheimer Zeitung, Mo., 29.06.2015 (ah) „Barock und Klassik auf der Gitarre“ Das       Augsburger       Kammerorchester       und Gitarrist     Christian     Haimel     im     Kirchheimer Zedernsaal Christian    Haimel,    der    Linzer    Gitarrist,    spielt, auch    dank    einer    vorzüglichen    elektrischen Verstärkung,      die      sparsam      aber      effektiv eingesetzt    wurde,    mit    spielerischer    Eleganz sein          Saiteninstrument.          Sowohl          die akzentuierenden         explodierenden         Tutti- Stamm-Dreiklänge            wie            auch            die eingeflochtenen         Läufe         kommen         wie selbstverständlich    daher    und    kontrastieren mit     der     Streicherbegleitung.[...]     Der     Solist und       das       Augsburger       Kammerorchester harmonierten   wunderbar   in   den   dynamischen und   tempomäßigen   Gegensätzen:   Kraftvoll   in den      Tutti-Passagen,      zart      in      den      Piano- Einschüben,       einfühlsam       im       wehmütigen Mittelteil.   Eine   großartige   Interpretation,   die in     Kirchheim     mit     reichem     Beifall     belohnt wurde. Passauer Neue Presse, 8. Juli 2013 (Marita Pletter) „Spanische Nacht auf dem Uni-Gelände“ „[...]   Unmittelbar   vor   der   Pause   durften   die Zuhörer        goutieren        im        "Concierto        de Aranjuez",      Komposition      des      in      frühem Kindesalter   erblindeten   Joaquin   Rodrigo,   der 1999   fast   hundertjährig   verstarb;   es   war   ein Konzert      für      Gitarre      und      Orchester      mit Christian       Haimel       als       großartigem,       mit ausgiebigen              Ovationen              bedachten Instrumentalsolisten,   zart   verwoben   mitunter ins    Spiel    der    Streicher.    Warme,    satte    volle voluminöse      Gitarrenklänge      lösen      ab      die zärtlich    sich    schmiegenden    Ton-Farben,    die gleitenden,    auch    die    da    einander    jagenden Partien,    gleich    der    Meeresbrandung,    gleich rauschendem Wasser.“ Oberösterreichische Nachrichten, 5. März 2011 (kasch) „Brucknerhaus   Linz:   Gitarrist   Christian   Haimel Klangzauberer und Akrobat“ Gitarren-Recital:               Christian               Haimel (Brucknerhaus, 3. März) (5 von 6 Sternen) „Viel      Beifall      vom      zahlreichen      Publikum erntete      der      oberösterreichische      Gitarrist Christian     Haimel     für     seine     Zeitreise     vom Barock bis ins 19. und 20. Jahrhundert. Zum   fast   meditativen   Auftakt:   drei   einsätzige Sonaten     (K491,     32     und     1)     von     Scarlatti, ursprünglich   für   Cembalo,   gefolgt   von   Bachs Lautensuite    Nr.    2    in    a-Moll.    Etwas    in    sich Ruhendes     wie     die     Werke     verströmt     auch Haimel    auf    der    Bühne,    mit    seiner    Gitarre verschmolzen    und    versunken    in    die    Musik. Südländisches   Flair   zwischen   Feuer   und   leiser Melancholie   prägte   den   zweiten   Teil   nach   der Pause    mit    Guilio    Regondis    Introduction    et Caprice     op.     23,     Joaquin     Rodrigos     Sonata giocosa   und   Isaac   Albéniz’   Hommage   an   seine spanische   Heimat   mit   den   Klangimpressionen Asturias,   Granada   und   Torre   Bermeja.   Hier   ist Haimel   ganz   und   gar   in   seinem   Element.   Wie die    Spinne    auf    ihrem    Netz    wandern    seine Finger   in   Windeseile   über   die   Saiten,   halten inne    in    Griffen,    die    beim    bloßen    Hinsehen schmerzen.      Mehr      noch      als      das      Auge beeindrucken   und   berühren   Ohr   und   Herz   die Schattierungen         an         Klangfarben,         die Ausdruckskraft   eines   Künstlers,   der   nicht   nur die     Saiten     zum     Schwingen     bringt.     Seine Gitarre   beim   Verbeugen   wie   ein   kleines   Kind im    Arm,    dankte    er    dem    langen,    verdienten Applaus   mit   sympathischem   Lächeln   und   zwei spanischen     Zugaben:     Albéniz’     Sevilla     und Recuerdos      de      Alhambra      von      Francisco Tárrega. Schlicht famos.“ Oberösterreichisches Volksblatt 20. Juni 2010  (grub) „Gitarrenklänge im Stift St. Florian 2010“ „Das    schöne    Ambiente    der    Sala    terena    des Stiftes   St.   Florian   war   der   geeignete   Raum   für das   Sologitarrekonzert   von   Christian   Haimel. Der        junge,        oö.        Künstler        ist        nach ausgezeichnetem   Abschluss   des   Studiums   an der       Bruckner       Universität       als       gefragter Kammermusiker   und   Sologitarrist   in   den   USA, in    Asien    und    in    ganz    Europa    tätig.    Seine Qualität   liegt   in   der   spielerischen   Vielfalt   der feinen         Klangfarben         und         in         seiner musikalischen   Ausdrucksweise,   Haimels   Spiel besticht       durch       technische       Brillanz.       Im Programm   des   Abends   dominierten   typische Gitarrenwerke       in       Originalfassungen       von Fernando     Sor,     Mario     Castelnuovo-Tedesco, Issac    Albeniz,    Joaquin    Rodrigo    sowie    Leo Brouwer.     Die     bravouröse     Darbietung     von Augustin     Pio     Barrios´     „Un     sueno     en     la floresta“   sorgte   in   der   bis   zum   letzten   Platz gefüllten    Sala    für    atemlose    Stille.    Von    der Begeisterung   des   Publikums   angespornt,   gab der Gitarrist noch drei Zugaben.“ Wetzlarer Neue Zeitung, 03.11.2009 o.A. „Virtuoses Saitenspiel“ „Meisterkonzert im Rahmen der Gitarrentage Der     aus     Österreich     stammende     Christian Haimel   machte   den   Auftakt   mit   dem   wahrhaft großen     „Grand     Solo“     von     Fernando     Sor. Einfühlsam   und   technisch   perfekt   ließ   Haimel die    Saiten    klingen.    Der    junge    Gitarrist    füllt bereits    seit    Jahren    große    Konzertsäle    und wird     als     der     Mann     mit     der     „singenden Gitarre“    bezeichnet.    Mit    einem    Stück    von Giulio    Regondi    und    einer    Sonata    von    Mario Casteluova-Tedesco   setzte   der   Meister   seinen Vortrag    fort.    Dabei    erlebten    die    Besucher einen       Klangzauber       von       ungewöhnlicher Farbigkeit.   Die   Zuhörer   waren   begeistert   von dem perfekten Konzert.“ OMM - Online Musik Magazin 0 08/AB-gitarrentage2008.html (Ingo Negwer) „Grandioser Eindruck“ „Christian    Haimel    gibt    sein    Debut    bei    den Aschaffenburger Gitarrentagen 2008 [...]     Noch     ein     Geheimtipp     ist     der     junge Österreicher    Christian    Haimel,    der    erst    im Sommer      des      vergangenen      Jahres      sein Studium     mit     dem     Konzertexamen     in     Linz abschloss.   Haimel   hat   bereits   mehrere   erste Preise    sowohl    bei    österreichischen    als    auch bei              internationalen              Wettbewerben gewonnen.   Er   war   Stipendiat   des   Herbert   von Karajan    Centrums    in    Österreich    und    ist    seit 2007 Mitglied im United Guitar Ensemble. In    Aschaffenburg    wurde    man    auf    Christian Haimel   als   Teilnehmer   der   Meisterkurse   von David    Russel    aufmerksam    und    verpflichtete ihn     für     einen     Soloabend     im     Rahmen     der Gitarrentage.    Mit    einem    grandiosen    Auftritt im    Konzertsaal    der    Städtischen    Musikschule gelang   Haimel   nun   ein   gefeiertes   Debüt   bei diesem renommierten Festival. Mit    beeindruckender    Souveränität    nahm    er sich   gleich   zu   Beginn   der   Ciaccona   aus   Bachs Partita    D-Moll    für    Solovioline    an,    die    längst zum   Standardrepertoire   der   Klassikgitarristen zählt.    Stets    kontrolliert    und    dennoch    hoch virtuos    gestaltete    er    anschließend    die    erste "Rossiniana"    von    Mauro    Giuliani.    Der    junge Gitarrist    überzeugte    mit    einer    ausgefeilten Dynamik   und   mit   differenziertem   Einsatz   der Klangfarben        seines        Instruments,        was besonders   der   Sonata   Romantica   von   Manuel M.     Ponce     zu     Gute     kam.     Zum     Abschluss interpretierte     Christian     Haimel     die     zweite Sonate    (1968)    des    Tschechen    Jan    Truhlár, einer   rhythmisch   bewegten   Hommage   an   die Besatzung   der   amerikanischen   Apollo   8.   Das Werk   war   zunächst   in   der   Tschechoslowakei verboten   und   wurde   erst   unlängst   von   Haimel uraufgeführt.      In      seinem      Aschaffenburger Debut      spielte      er      die      Sonate,      die      ihm offenkundig   sehr   am   Herzen   liegt,   erstmals   in Deutschland. Das   Publikum   feierte   den   jungen   Gitarristen mit    lang    anhaltendem    Beifall    und    gab    sich erst nach drei Zugaben zufrieden.“ Falter Wien 27/2008, 2.7.2008 (Carsten Fastner) Rezension „Am   Ende   seines   Debütalbums   fliegt   Christian Haimel     noch     schnell     ins     All     –     mit     einer eigenwilligen,    von    der    ersten    Mondlandung inspirierten        Sonate        des        tschechischen Komponisten   Jan   Truhlár.   Doch   auch   zuvor,   in Stücken    von    Mauro    Giuliani,    Manuel    Ponce und      William      Walton,      beweist      sich      der oberösterreichische    Gitarrist    (geb.    1981)    als toller    Musiker    –    mit    dem    Mut,    sich    auch außerhalb      des      gängigen      Repertoires      für Konzertgitarre    umzusehen.    Dafür    gab’s    den Pasticcio-Preis   im   Juni   –   den   letzten   vor   der zweimonatigen Sommerpause.“ Classical Guitar Magazin, März 2005 (Colin Cooper) „Ein   Talent   auf   dem   Sprung   -   Christian   Haimel wusste in der Kreuzkirche zu überzeugen“ „NÜRTINGEN.    Der    frühe    Mittag,    kurz    nach dem     Mittagessen,     ist     nicht     unbedingt     die beste      Zeit      für      ein      klassisches      Konzert. Ungeachtet   dessen   haben   gestern   zahlreiche Zuhörer          in          die          Kreuzkirche          zum Gitarrenfestspielauftritt   von   Christian   Haimel gefunden.    Sie    wurden    mit    einem    überaus hörenswerten    Konzert    belohnt    und    lernten einen   sympathischen   jungen   Künstler   kennen, der     –     wenngleich     bereits     mit     zahlreichen Auszeichnungen   bedacht   –   in   naher   Zukunft sicher noch von sich hören lassen wird. Der    junge    Österreicher    begann    mit    Bachs „Ciaconna“   aus   der   Partitia   für   Violine   BWV 1004,   die   am   Freitag   auch   Barrueco   gespielt hat    und    die    Luigi    Attademo    am    heutigen Mittwoch    zu    Gehör    bringen    wird.    Ein    Bach- Klassiker,    dabei    sicher    kein    einfaches    Werk zum        Warmspielen.        Dem        von        tiefer Konzentration      geprägten      Vortrag      fehlte etwas   an   Wärme.   Die   im   Stück   enthaltenen spielerischen       Hürden       meisterte       Haimel gleichwohl mit Bravour. Zu     großer     Form     lief     Haimel     bei     Mauro Giulianis   „Rossiniana“   op.   119   auf.   Ein   äußerst lebhaftes     Stück,     das     dem     Saitenvirtuosen einiges     an     Fingerfertigkeit     abverlangt.     Für Haimel,     der     nicht     nur     technisch     versiert, sondern     auch     sehr     gefühlvoll     zu     spielen vermag, kein Problem. Ein   Hörgenuss   ist   Manuel   M.   Ponces   „Sonata Romantica“,       eine       Hommage       an       Franz Schubert      und      wie      dessen      Musik      voller berückender     musikalischer     Einfälle.     Haimel hat sich nun frei gespielt. Eine          Belastungsprobe          für          Freunde wohlklingender      Gitarrenmusik      hatte      sich Haimel     für     den     Schluss     aufgehoben.     Jan Truhlar   (1928   –   2007)   hat   seine   Sonate   No.2 op.31   der   Apollo-8-Mission   gewidmet,   die   drei Sätze   nach   den   teilnehmenden   Astronauten benannt.    Bemerkenswert    an    dem    nervösen und   hektischen   Stück   ist   das   Fehlen   jeglicher Konsonanz. Mit    Albeniz’    „Sevilla“    als    Zugabe    fand    das Konzert       dann       aber       doch       noch       einen harmonischen Ausklang.“ (Volker Haußmann) Nürtinger Wendlinger Zeitung, 30. Juli 2008 Die Presse, 16.01.2001 Wiener Konzerthaus (Wilhelm Sinkovic) „Dass   ein   Gitarrist   für   atemlose   Stille   in   einem Wiener   Konzertsaal   sorgt,   ist   weiß   Gott   nicht alltäglich.   Der   19   –   jährige   Christian   Haimel   hat es   geschafft.   Nicht   nur   mit   der   subtil-witzigen „Rossiniana“   –   Phantasie   von   Mauro   Giuliani, sondern   auch   mit   einem   Werk   des   71   jährigen tschechischen   Komponisten   Jan   Truhlar,   einer Hommage    an    die    Astronauten    von    „Apollo 8“.       Haimel       zaubert       auch       aus       dieser Zwölftonkomposition        fein        differenzierte Farben       und       Stimmungen,       bringt       sein       Instrument       nicht       nur       bei       italienischen Opernkantilenen,      sondern      auch      bei      den komplizierter                                        entwickelten avantgardistischen Melodien zum Singen. Der    Hörer    vernimmt    gefühlvoll    schattierte Echowirkungen    und    feinsäuberlich    ziselierte Frage   –   Antwort   –   Spielchen,   die   der   Musik   zu eindringlichem             Ausdruck             verhelfen. Faszinierend,     wie     die     Gitarre     einmal     zu zündender      perkussiven      Elementen,      dann wieder   zu   verhaltener   Stimmungsmalerei,   bis an    die    Grenze    der    Wahrnehmungsfähigkeit zurückgenommen, fähig sein kann.“
Kritken
© 2016 Christian Haimel
Concerto. Jazz Blues World Musik Pop. Nr. 6, Dezember 2016/Jänner 2017 (schu) „Christian Haimel - Viaje - Eine Reise durch Spanien” Der   oberösterreichische   Konzertgitarrist   Christian   Haimel   hat   nach   seinem   Abschluss   an   der   Anton Bruckner   Privatuni   in   Linz   ein   sechsmonatiges   postgraduales   Studium   in   Alicante   absolviert   und   auch viel   Zeit   in   Granada   verbracht,   einer   Stadt,   die   für   die   spanische   Musik   große   Bedeutung   hat.   Das   ist die    Basis    für    diese    CD    Reise    durch    Werke,    die    Ende    des    19.    und    Anfang    des    20.    Jahrhunderts entstanden    sind:    Spätromantik,    Impressionismus,    Verarbeitung    der    folkloristischen    Tradition    und Querverbindungen      zu      französischen      Komponisten      wie      Maurice      Ravel.      In      makelloser      und unprätentiöser   Ausführung   sind   u.a.   Stücke   von   Isaac   Albéniz,   Manuel   de   Falla,   Joaquin   Rodrigo   und Francisco     Tarrega     zu     hören,     dazu     einige     Volksmusikbearbeitungen.     Das     klingt     unglaublich authentisch;   wenn   man   dazu   eine   Flasche   Rioja   öffnet   und   die   Augen   schließt,   fühlt   man   sich   sofort   in die Alhambra von Granada oder in eine ländliche Bodega versetzt. Kulturbericht OÖ, September 2016 (Norbert Trawöger) „Hineingehört in Viaje’” Christian    Haimel.    Im    Sommer    2013    erfährt    der    in    Bad    Kreuzen    aufgewachsene    Gitarrist    Christian Haimel   von   seinem   Studium   „Master   in   classical   guitar   performance“   im   spanischen   Alicante.   Nach kurzem    Überlegen    spielt    er    der    mit    erstklassigen    Gitarrekoryphäen    besetzten    Jury    vor    und    wird akzeptiert.    Eine    Lehr-    und    Lebensreise    beginnt,    wie    er    im    CD    Booklet    schreibt.    In    der    Fremde durchlebt   er   eine   intensives   halbes   Jahr   in   der   spanischen   Stadt   Alicante.   Die   nahegelegene   Alhambra in    Granada    wird    für    ihn    „atmosphärisches    Zentrum“    und    es    bewegt    ihn    der    Gedanke    Musiken einzuspielen, die durch die Poesie dieses Ortes entstanden sind. Reise   durch   Spanien.   Es   blieb   nicht   bei   der   Idee,   eben   hat   Haimel   seine   zweite   CD   unter   dem   Titel „Viaje   -   eine   Reise   durch   Spanien“   vorgelegt.   Haimel   eröffnet   seine   Reise   mit   Antonio   José   Martinez Palacios    „Sonata    para    guitarra    aus    dem    Jahre    1933.    Im    nachromantischen    Wind,    der    auch    von Frankreich   her   weht,   entfaltet   sich   unter   Haimels   Händen   der   ganz   eigene   folkloristische   Zauber   der kastilischen    Landschaft.    Unheimlich    wie    der    den    Mittelteil    in    der    „Pavana    triste“    sanft    singend ausatmet     und     sich     gelenk     in     die     virtuosen     Klippen     des     Finales     zu     stürzen     vermag.     Seine grundsängerischen   Qualitäten   zeigen   sich   auch   im   Farbenreichtum   in   Albériz‘   „Paseo   por   Granada“. Spannend   auch   Haimels   eigene   Bearbeitung   von   „El   Albaicin“.   De   Fallas   „Le   Tombeau   de   Claude Debussy“   versprüht   den   Zauber   melancholischer   Weiten   und   Abgründe,   die   Haimel   in   feinnerviger Agogik    auszuloten    weiß.    AIbéniz‘    „Asturias“,    „Sevilla“    und    „Cádiz“    fehlen    auch    nicht    auf    dieser „Viaje“, wie zwei traditionelle katalanische Lieder. Erzählsänger. Christian   Haimel   breitet   den   vielschichtigen   Klangfarbenreichtum   dieser   Landschaft   vor   uns   aus   und zeigt sich dabei als wahrhaft großer Erzählsänger. Veranstalter   und   Gitarrist   Gerret   Lebuhn   schrieb   am   7.   Juni   2016   nach   meinem Konzert in der „Pasinger Fabrik“ München (Gerret Lebuhn) Vorgestern   fand   das   zweite   Konzert   dieser   Saison   der   "Münchner   Gitarrenkonzerte"   in   der   Pasinger Fabrik satt. Der     wunderbare     österreichische     Ausnahmegitarrist     Christian     Haimel     präsentierte     dabei     ein Programm,    das    jedem    Gitarristen    und    Nichtgitarristen    gleichermaßen    das    Herz    sehr    viel    höher schlagen ließ. Christian   Haimel   trug   Werke   von   J.S.   Bach,   Mauro   Giuliani,   Isaac   Albeniz,   Joaquin   Rodrigo   mit   so unglaublicher    Musikalität    und    mühelosester    Virtuostät    vor,    dass    uns,dem    zahlreich    erschienen Publikum, schier der Atem stockte. Er   moderierte   gleichzeitig   sein   Programm   mit   einer   darartig   liebevoll-charmanten   Authentizität,   dass jeder von uns sich durch seine freundliche Art persönlich angesprochen fühlte... Ein    Bonbon    für    mich    persönlich    war    die    Anwesenheit    meines    wunderbaren    Kollegen    Stephan Schmidt,   der   wohl   duch   seine   seit   Jahrzehnten   herausragende   Unterrichtsarbeit   als   die   wohl   größte Talentschmiede Deutschlands an der Konzertgitarre bezeichntet werden darf. Was für ein rundum gelungener Abend..... Mindelheimer Zeitung, Mo., 29.06.2015 (ah) „Barock und Klassik auf der Gitarre“ Das Augsburger Kammerorchester und Gitarrist Christian Haimel im Kirchheimer Zedernsaal Christian   Haimel,   der   Linzer   Gitarrist,   spielt,   auch   dank   einer   vorzüglichen   elektrischen   Verstärkung, die   sparsam   aber   effektiv   eingesetzt   wurde,   mit   spielerischer   Eleganz   sein   Saiteninstrument.   Sowohl die    akzentuierenden    explodierenden    Tutti-Stamm-Dreiklänge    wie    auch    die    eingeflochtenen    Läufe kommen   wie   selbstverständlich   daher   und   kontrastieren   mit   der   Streicherbegleitung.[...]   Der   Solist und     das     Augsburger     Kammerorchester     harmonierten     wunderbar     in     den     dynamischen     und tempomäßigen     Gegensätzen:     Kraftvoll     in     den     Tutti-Passagen,     zart     in     den     Piano-Einschüben, einfühlsam   im   wehmütigen   Mittelteil.   Eine   großartige   Interpretation,   die   in   Kirchheim   mit   reichem Beifall belohnt wurde. Passauer Neue Presse, 8. Juli 2013 (Marita Pletter) „Spanische Nacht auf dem Uni-Gelände“ „[...]    Unmittelbar    vor    der    Pause    durften    die    Zuhörer    goutieren    im    "Concierto    de    Aranjuez", Komposition   des   in   frühem   Kindesalter   erblindeten   Joaquin   Rodrigo,   der   1999   fast   hundertjährig verstarb;   es   war   ein   Konzert   für   Gitarre   und   Orchester   mit   Christian   Haimel   als   großartigem,   mit ausgiebigen    Ovationen    bedachten    Instrumentalsolisten,    zart    verwoben    mitunter    ins    Spiel    der Streicher.   Warme,   satte   volle   voluminöse   Gitarrenklänge   lösen   ab   die   zärtlich   sich   schmiegenden   Ton- Farben,   die   gleitenden,   auch   die   da   einander   jagenden   Partien,   gleich   der   Meeresbrandung,   gleich rauschendem Wasser.“ Oberösterreichische Nachrichten, 5. März 2011 (kasch) „Brucknerhaus Linz: Gitarrist Christian Haimel Klangzauberer und Akrobat“ Gitarren-Recital: Christian Haimel (Brucknerhaus, 3. März) (5 von 6 Sternen) „Viel   Beifall   vom   zahlreichen   Publikum   erntete   der   oberösterreichische   Gitarrist   Christian   Haimel   für seine Zeitreise vom Barock bis ins 19. und 20. Jahrhundert. Zum   fast   meditativen   Auftakt:   drei   einsätzige   Sonaten   (K491,   32   und   1)   von   Scarlatti,   ursprünglich   für Cembalo,    gefolgt    von    Bachs    Lautensuite    Nr.    2    in    a-Moll.    Etwas    in    sich    Ruhendes    wie    die    Werke verströmt   auch   Haimel   auf   der   Bühne,   mit   seiner   Gitarre   verschmolzen   und   versunken   in   die   Musik. Südländisches   Flair   zwischen   Feuer   und   leiser   Melancholie   prägte   den   zweiten   Teil   nach   der   Pause   mit Guilio   Regondis   Introduction   et   Caprice   op.   23,   Joaquin   Rodrigos   Sonata   giocosa   und   Isaac   Albéniz’ Hommage    an    seine    spanische    Heimat    mit    den    Klangimpressionen    Asturias,    Granada    und    Torre Bermeja.   Hier   ist   Haimel   ganz   und   gar   in   seinem   Element.   Wie   die   Spinne   auf   ihrem   Netz   wandern seine    Finger    in    Windeseile    über    die    Saiten,    halten    inne    in    Griffen,    die    beim    bloßen    Hinsehen schmerzen.   Mehr   noch   als   das   Auge   beeindrucken   und   berühren   Ohr   und   Herz   die   Schattierungen   an Klangfarben,   die   Ausdruckskraft   eines   Künstlers,   der   nicht   nur   die   Saiten   zum   Schwingen   bringt.   Seine Gitarre   beim   Verbeugen   wie   ein   kleines   Kind   im   Arm,   dankte   er   dem   langen,   verdienten   Applaus   mit sympathischem   Lächeln   und   zwei   spanischen   Zugaben:   Albéniz’   Sevilla   und   Recuerdos   de   Alhambra von Francisco Tárrega. Schlicht famos.“ Oberösterreichisches Volksblatt 20. Juni 2010  (grub) „Gitarrenklänge im Stift St. Florian 2010“ „Das    schöne    Ambiente    der    Sala    terena    des    Stiftes    St.    Florian    war    der    geeignete    Raum    für    das Sologitarrekonzert   von   Christian   Haimel.   Der   junge,   oö.   Künstler   ist   nach   ausgezeichnetem   Abschluss des   Studiums   an   der   Bruckner   Universität   als   gefragter   Kammermusiker   und   Sologitarrist   in   den   USA, in    Asien    und    in    ganz    Europa    tätig.    Seine    Qualität    liegt    in    der    spielerischen    Vielfalt    der    feinen Klangfarben   und   in   seiner   musikalischen   Ausdrucksweise,   Haimels   Spiel   besticht   durch   technische Brillanz.    Im    Programm    des    Abends    dominierten    typische    Gitarrenwerke    in    Originalfassungen    von Fernando   Sor,   Mario   Castelnuovo-Tedesco,   Issac   Albeniz,   Joaquin   Rodrigo   sowie   Leo   Brouwer.   Die bravouröse   Darbietung   von   Augustin   Pio   Barrios´   „Un   sueno   en   la   floresta“   sorgte   in   der   bis   zum letzten   Platz   gefüllten   Sala   für   atemlose   Stille.   Von   der   Begeisterung   des   Publikums   angespornt,   gab der Gitarrist noch drei Zugaben.“ Wetzlarer Neue Zeitung, 03.11.2009 o.A. „Virtuoses Saitenspiel“ „Meisterkonzert im Rahmen der Gitarrentage Der    aus    Österreich    stammende    Christian    Haimel    machte    den    Auftakt    mit    dem    wahrhaft    großen „Grand   Solo“   von   Fernando   Sor.   Einfühlsam   und   technisch   perfekt   ließ   Haimel   die   Saiten   klingen.   Der junge   Gitarrist   füllt   bereits   seit   Jahren   große   Konzertsäle   und   wird   als   der   Mann   mit   der   „singenden Gitarre“   bezeichnet.   Mit   einem   Stück   von   Giulio   Regondi   und   einer   Sonata   von   Mario   Casteluova- Tedesco   setzte   der   Meister   seinen   Vortrag   fort.   Dabei   erlebten   die   Besucher   einen   Klangzauber   von ungewöhnlicher Farbigkeit. Die Zuhörer waren begeistert von dem perfekten Konzert.“ OMM - Online Musik Magazin www.omm.de/veranstaltungen/festspiele2008/AB-gitarrentage2008.html (Ingo Negwer) „Grandioser Eindruck“ „Christian Haimel gibt sein Debut bei den Aschaffenburger Gitarrentagen 2008 [...]    Noch    ein    Geheimtipp    ist    der    junge    Österreicher    Christian    Haimel,    der    erst    im    Sommer    des vergangenen    Jahres    sein    Studium    mit    dem    Konzertexamen    in    Linz    abschloss.    Haimel    hat    bereits mehrere    erste    Preise    sowohl    bei    österreichischen    als    auch    bei    internationalen    Wettbewerben gewonnen.    Er    war    Stipendiat    des    Herbert    von    Karajan    Centrums    in    Österreich    und    ist    seit    2007 Mitglied im United Guitar Ensemble. In   Aschaffenburg   wurde   man   auf   Christian   Haimel   als   Teilnehmer   der   Meisterkurse   von   David   Russel aufmerksam    und    verpflichtete    ihn    für    einen    Soloabend    im    Rahmen    der    Gitarrentage.    Mit    einem grandiosen   Auftritt   im   Konzertsaal   der   Städtischen   Musikschule   gelang   Haimel   nun   ein   gefeiertes Debüt bei diesem renommierten Festival. Mit   beeindruckender   Souveränität   nahm   er   sich   gleich   zu   Beginn   der   Ciaccona   aus   Bachs   Partita   D- Moll    für    Solovioline    an,    die    längst    zum    Standardrepertoire    der    Klassikgitarristen    zählt.    Stets kontrolliert   und   dennoch   hoch   virtuos   gestaltete   er   anschließend   die   erste   "Rossiniana"   von   Mauro Giuliani.    Der    junge    Gitarrist    überzeugte    mit    einer    ausgefeilten    Dynamik    und    mit    differenziertem Einsatz   der   Klangfarben   seines   Instruments,   was   besonders   der   Sonata   Romantica   von   Manuel   M. Ponce   zu   Gute   kam.   Zum   Abschluss   interpretierte   Christian   Haimel   die   zweite   Sonate   (1968)   des Tschechen   Jan   Truhlár,   einer   rhythmisch   bewegten   Hommage   an   die   Besatzung   der   amerikanischen Apollo   8.   Das   Werk   war   zunächst   in   der   Tschechoslowakei   verboten   und   wurde   erst   unlängst   von Haimel   uraufgeführt.   In   seinem   Aschaffenburger   Debut   spielte   er   die   Sonate,   die   ihm   offenkundig sehr am Herzen liegt, erstmals in Deutschland. Das   Publikum   feierte   den   jungen   Gitarristen   mit   lang   anhaltendem   Beifall   und   gab   sich   erst   nach   drei Zugaben zufrieden.“ Falter Wien 27/2008, 2.7.2008 (Carsten Fastner) Rezension „Am   Ende   seines   Debütalbums   fliegt   Christian   Haimel   noch   schnell   ins   All   –   mit   einer   eigenwilligen, von   der   ersten   Mondlandung   inspirierten   Sonate   des   tschechischen   Komponisten   Jan   Truhlár.   Doch auch    zuvor,    in    Stücken    von    Mauro    Giuliani,    Manuel    Ponce    und    William    Walton,    beweist    sich    der oberösterreichische   Gitarrist   (geb.   1981)   als   toller   Musiker   –   mit   dem   Mut,   sich   auch   außerhalb   des gängigen   Repertoires   für   Konzertgitarre   umzusehen.   Dafür   gab’s   den   Pasticcio-Preis   im   Juni   –   den letzten vor der zweimonatigen Sommerpause.“ Classical Guitar Magazin, März 2005 (Colin Cooper) „Ein Talent auf dem Sprung - Christian Haimel wusste in der Kreuzkirche zu überzeugen“ „NÜRTINGEN.   Der   frühe   Mittag,   kurz   nach   dem   Mittagessen,   ist   nicht   unbedingt   die   beste   Zeit   für   ein klassisches   Konzert.   Ungeachtet   dessen   haben   gestern   zahlreiche   Zuhörer   in   die   Kreuzkirche   zum Gitarrenfestspielauftritt   von   Christian   Haimel   gefunden.   Sie   wurden   mit   einem   überaus   hörenswerten Konzert   belohnt   und   lernten   einen   sympathischen   jungen   Künstler   kennen,   der   –   wenngleich   bereits mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht – in naher Zukunft sicher noch von sich hören lassen wird. Der   junge   Österreicher   begann   mit   Bachs   „Ciaconna“   aus   der   Partitia   für   Violine   BWV   1004,   die   am Freitag   auch   Barrueco   gespielt   hat   und   die   Luigi   Attademo   am   heutigen   Mittwoch   zu   Gehör   bringen wird.    Ein    Bach-Klassiker,    dabei    sicher    kein    einfaches    Werk    zum    Warmspielen.    Dem    von    tiefer Konzentration   geprägten   Vortrag   fehlte   etwas   an   Wärme.   Die   im   Stück   enthaltenen   spielerischen Hürden meisterte Haimel gleichwohl mit Bravour. Zu   großer   Form   lief   Haimel   bei   Mauro   Giulianis   „Rossiniana“   op.   119   auf.   Ein   äußerst   lebhaftes   Stück, das   dem   Saitenvirtuosen   einiges   an   Fingerfertigkeit   abverlangt.   Für   Haimel,   der   nicht   nur   technisch versiert, sondern auch sehr gefühlvoll zu spielen vermag, kein Problem. Ein   Hörgenuss   ist   Manuel   M.   Ponces   „Sonata   Romantica“,   eine   Hommage   an   Franz   Schubert   und   wie dessen Musik voller berückender musikalischer Einfälle. Haimel hat sich nun frei gespielt. Eine   Belastungsprobe   für   Freunde   wohlklingender   Gitarrenmusik   hatte   sich   Haimel   für   den   Schluss aufgehoben.   Jan   Truhlar   (1928   –   2007)   hat   seine   Sonate   No.2   op.31   der   Apollo-8-Mission   gewidmet, die   drei   Sätze   nach   den   teilnehmenden   Astronauten   benannt.   Bemerkenswert   an   dem   nervösen   und hektischen Stück ist das Fehlen jeglicher Konsonanz. Mit    Albeniz’    „Sevilla“    als    Zugabe    fand    das    Konzert    dann    aber    doch    noch    einen    harmonischen Ausklang.“ (Volker Haußmann) Nürtinger Wendlinger Zeitung, 30. Juli 2008 Die Presse, 16.01.2001 Wiener Konzerthaus (Wilhelm Sinkovic) „Dass   ein   Gitarrist   für   atemlose   Stille   in   einem   Wiener   Konzertsaal   sorgt,   ist   weiß   Gott   nicht   alltäglich. Der   19   –   jährige   Christian   Haimel   hat   es   geschafft.   Nicht   nur   mit   der   subtil-witzigen   „Rossiniana“   Phantasie    von    Mauro    Giuliani,    sondern    auch    mit    einem    Werk    des    71    jährigen    tschechischen Komponisten   Jan   Truhlar,   einer   Hommage   an   die   Astronauten   von   „Apollo   8“.   Haimel   zaubert   auch aus   dieser   Zwölftonkomposition   fein   differenzierte   Farben   und   Stimmungen,   bringt   sein      Instrument nicht    nur    bei    italienischen    Opernkantilenen,    sondern    auch    bei    den    komplizierter    entwickelten avantgardistischen Melodien zum Singen. Der    Hörer    vernimmt    gefühlvoll    schattierte    Echowirkungen    und    feinsäuberlich    ziselierte    Frage    Antwort    –    Spielchen,    die    der    Musik    zu    eindringlichem    Ausdruck    verhelfen.    Faszinierend,    wie    die Gitarre   einmal   zu   zündender   perkussiven   Elementen,   dann   wieder   zu   verhaltener   Stimmungsmalerei, bis an die Grenze der Wahrnehmungsfähigkeit zurückgenommen, fähig sein kann.“
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